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| 28.
April 2012
Wir
freuen uns am Dienstag den 8.Mai um 19:3o Uhr
in der
Kulturschmiede in Greven
Cem Özdemir
begrüßen
zu können.
Dazu laden
wir Sie gerne ein!
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23. April 2012
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Arm und Reich in Deutschland
SPÄTER arm.....ein Thema für
HEUTE....?

Auf Einladung von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN diskutierte
der Bundestagsabgeordnete Markus Kurth bei Otto forever über
wirtschaftliche und soziale Fragen. Er stellte dar, dass die Einkommensentwicklung
immer weiter auseinandergeht: Der Anteil der Geringverdiener steigt
ebenso wie die Einkommen der Spitzenverdiener, während die
Mittelschicht abnimmt wie auch die Möglichkeit des Aufstiegs
aus dem Niedriglohnbereich. Seine Forderungen gegen die Armutsentwicklung:
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit auch für Leiharbeiter,
Investitionen ins Bildungswesen, gesetzlicher Mindestlohn, Erhöhung
des Spitzensteuersatzes, befristete Vermögensabgabe, eine
Bürgerversicherung, eine konsequente ökologische Steuerreform
und eine Finanztransaktionssteuer.
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| 16.
April 2012
Termin im Niederort mit Norwich
Rüße
Unser Landtagskandidat informierte sich
über die bisherige Neuplanung des Niederortes
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| März
2012
Debatte um Niederort ist
mehr als nur der Versuch Bäume zu retten
Wann lernt Greven aus der bisherigen Gestaltung der Innenstadt
dazu? Im Moment wohl nicht!
Redebeitrag von Wolfgang Hoppe zum Tagesordnungspunkt
8 Platzgestaltung Niederort
in der Sitzung des Rates der Stadt Greven am 28. März 2012
Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Ratsmitglieder,
selten haben wir GRÜNEN in einer Angelegenheit
so viel Zuspruch erhalten wie jetzt in der Diskussion um den Niederort.
Je mehr den Menschen klarwird, was da geplant ist, desto deutlicher
die überwiegende Reaktion: Die Bäume müssen erhalten
werden.
Sie haben ja alle das Schreiben von Anwohnern des Niederorts gelesen.
Bislang ist noch alles offen, und Sie können heute aufgrund
neuer Entwicklungen und neuer Erkenntnisse eine Rückverweisung
in den Ausschuß für Stadtentwicklung und Umwelt beschließen.
Denn: Die Leute werden nicht verstehen, wenn Sie sich jetzt ohne
Not über alle Bedenken und Argumente hinwegsetzen und ohne
neuerliche Beratung den Hillebrand-Plan und damit den Kahlschlag
im Niederort mit der Brechstange beschließen. In einer Zeitung
wurde Ihnen geraten, sich nicht einfach über die Meinung
so vieler Bürgerinnen und Bürger hinwegzusetzen. Ich
denke, wenn Sie es doch täten, wären Sie schlecht beraten.
Wir wurden gefragt,warum wir jetzt diese Diskussion führen.
Dazu ist zweierlei zu sagen:
Zum einen kann man sich manchmal nicht aussuchen,wann welches
Thema in aller Munde ist. Dann haben wir Politiker uns dem einfach
zu stellen, Sie genauso wie wir.
Zum anderen aber, weil Sie einen Beschluß gefaßt
haben, ohne zuvor im Ausschuß wirklich über die Alternativen
und das Vorgehen zu diskutieren.
Ein paar Worte zum Ablauf:
Zunächst hat das Wirtschaftsforum Wifo seine Architekten-Mitglieder
aufgefordert, Pläne zu erstellen. Der Wifo-Vorstand hat dann
den Plan von Hillebrand + Welp zum Sieger erklärt. Erst danach
haben sich die politischen Gremien damit befaßt und beschlossen,
die Niederortgestaltung zu einem Teil des Integrierten Handlungskonzeptes
Innenstadt zu machen.
Dann gab es das Baumgutachten, das zur Verwunderung (und auch
zum Ärger ?) vieler zu dem Ergebnis kam, daß bis auf
einen alle Bäume recht gesund und zu erhalten sind.
Da hätte man eigentlich denken können, damit wären
die Kahlschlagpläne vom Tisch, aber es kam anders.
In dem Workshop wurden die beim Wifo eingereichten Pläne
zur Grundlage gemacht, entsprechend sahen die Ergebnisse aus.
Danach fand die neue Art der Bürgerbeteiligung statt, die
leider trotz großer Ankündigung und hohen Einsatzes
der Verwaltung kaum Beteiligung erbrachte. In dieser Phase haben
wir GRÜNEN uns bewußt zurückgehalten,
weil wir dachten, daß es nicht richtig wäre, wenn die
Fraktionen da mitmischen, wo sie doch später über die
Ergebnisse beraten und entscheiden sollen.
In der Ausschußsitzung am 26. Januar 2012 wurde dann aber
nicht wirklich über Alternativen in den Plänen oder
im Vorgehen diskutiert. Obwohl es bei geringer Beteiligung kein
eindeutiges Ergebnis gab, wurde der Entwurf von Hillebrand + Welp
als Grundlage beschlossen. Dabei hatte auch er nur 23 % der Stimmen
bekommen. Ich bin mir sicher: hätte ein Vorschlag, der die
Bäume erhält, mit 23 % gewonnen, hätte die Verwaltung
bestimmt von einem nicht eindeutigen Ergebnis gesprochen, weil
schließlich 77 % etwas anderes wollten.
Noch schlimmer aber ist: Niemand im Ausschuß weder am Quertisch
noch unter den Ausschußmitgliedern begründete, warum
gerade dieser Entwurf besonders geeignet ist.
Niemand hat erklärt, warum es für den Niederort das
Richtige sein soll, wenn er in eine kreisrunde Form gepreßt
wird.
Niemand hat erklärt, warum ein Stelenkreis - wohl für
jede abgehackte Kastanie eine Stele - die richtige Lösung
ist. Und niemand kam auf die Idee, den aufgepflasterten Stadtplan
in der Mitte des Platzes als herausragenden Einfall zu würdigen.
Besonders erstaunt hat mich die SPD, die ein Bild der Steinwüste
des Hillebrand-Plans auch noch auf ihre Homepage gesetzt hat mit
der Begründung, das wäre gut für “ältere
Menschen, die der Helligkeit bedürfen”. Ich bin mir
sicher, den meisten älteren Grevenern sind die Kastanien
ans Herz gewachsen und sie werden Ihren Haß auf Bäume
nicht teilen.
Die CDU nennt den Niederort Grevens Wohnzimmer, den Vergleich
finde ich ganz gelungen. Nur gibt es bestimmte Unterschiede bei
der Gestaltung eines Wohnzimmers und eines Platzes: Ihr Wohnzimmer
können Sie beliebig oft neugestalten, je nach Ihrem aktuellen
Geschmack, mal eher rund, mal eckig, mal schwarz, mal weiß,
mal grün.
Herr Bracht hat bei seinem Vortrag darauf hingewiesen, daß
man so mit einem Platz nicht umgehen darf: Was man da tut, darf
nicht heute modern und morgen unmodern sein, sonst hat man spätestens
morgen ein Problem. Daher sollte man behutsam gewachsene Strukturen
aufnehmen und weiterentwickeln.
Darüberhinaus gibt es Ungereimtheiten beim Verfahren:
Laut Integriertem Handlungskonzept soll erst ein Gestaltungs-
und ein Grünkonzept für die gesamte Innenstadt entwickelt
werden, bevor man sich an Einzelmaßnahmen macht. Das ist
sinnvoll, denn sonst finge man an einer Ecke mit bestimmten Lampen
oder Bänken an und machte damit Vorgaben für die anderen
Bereiche oder man nimmt in Kauf, daß es kein Gesamtkonzept
geben soll.
Laut einer Meldung, die Radio RST gestern zu diesem Thema sendete,
schreibt die Bezirksregierung bei allen geförderten Maßnahmen
eine Ausschreibung verbindlich vor. Die Aufforderung eines Vereinsvorstandes
- rechtlich ist das Wifo ganz einfach ein Verein - an seine Architekten-Mitglieder,
Planungen einzureichen, ersetzt bestimmt keine Ausschreibung durch
die Stadt. Und auch nicht die öffentliche Aufforderung an
alle, es könnte jede(r) seine Vorstellungen zusätzlich
im Rathaus einreichen. An einer Ausschreibung hätten sich
sicherlich auch Freiraumplaner beteiligt, deren Beruf es unter
anderem ist, Plätze zu gestalten.
Sie sehen: Aus vielerlei Gründen wäre die Festlegung
auf einen Plan zum jetzigen Zeitpunkt falsch und womöglich
sogar rechtswidrig oder zuschußschädlich. Niemand verliert
hier sein Gesicht, wenn sie oder er heute für eine erneute
Beratung im Ausschuß für Stadtentwicklung und Umwelt
stimmt.
wolfgang hoppe
Leider konnte dieser Beitrag die Mehrheit des Rates nicht
überzeugen.
Mit den Stimmen von CDU, SPD und FDP (gegen GRÜNE,
Reckenfeld direkt und Linke) wurde der Ausschußbeschluß
bestätigt, den Entwurf von Hillebrand + Welp zur Grundlage
weiterer Planungen zu machen.
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| März
2012
Konstruktive Diskussion:
Der bisherige Ansatz reicht nicht aus
Erste Bilder zur Veranstaltung um die Neugestaltung
des Niederortes
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| März 2012
VERANSTALTUNGSANKÜNDIGUNG
Kleinod oder Kahlschlag ?
- Am Niederort steht eine wichtige Entscheidung an. Aus diesem
Anlaß lädt der Ortsverband von BÜNDNIS 90 / DIE
GRÜNEN zu einer Diskussionsveranstaltung mit dem
Landschaftsarchitekten Stephan Bracht aus Münster ein.
Anhand von Beispielen aus Dülmen
und Münster wird Herr Bracht erläutern, wie eine Stadt
an eine Platzgestaltung im Rahmen eines Konzeptes für die
gesamte Innenstadt herangehen sollte. Es wird auch darum gehen,
ob es nicht zwingend erforderlich ist, einen Freiraumplaner mit
Erfahrung bei der Gestaltung öffentlicher Plätze mit
der Aufgabe zu betrauen. Und um die Frage, ob der Charakter eines
baumbestandenen dreieckigen Platzes bewahrt werden soll.
Die Veranstaltung am Montag, den 19. März
2012 beginnt um 18 Uhr mit einem kleinen Rundgang im
Niederort und wird fortgesetzt um 18.30 Uhr im "Goldenen
Stern" mit dem Vortrag von Herrn Bracht und anschließender
Diskussion. |
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| März 2012
GRÜNE wollen Wald
in Reckenfeld dauerhaft erhalten
In einem Antrag an Bürgermeister Vennemeyer
fordern die GRÜNEN erneut den Erhalt des Waldes an der Werner-von-Siemens-Straße
in Reckenfeld. Darin heißt es: "Vor über dreißig
Jahren wurde ein ganzer Wald am Markenweg dem Industriepark zugeschlagen.
Zu erklären ist das nur mit dem Fehlen jeglichen Umweltbewußtseins
beim damaligen Satzungsgeber und der Genehmigungsbehörde.
Diese offensichtliche Fehlausweisung sollte jetzt endlich korrigiet
werden. Angesichts der Baumverluste an anderen Stellen der Stadt
kommt jeder Waldfläche aus Klimagründen eine hohe Bedeutung
zu. Sollte sich herausstellen, dass entsprechende Flächen
in Zukunft für Industrienutzung gebraucht werden, sollten
dafür andere, weniger sensible Flächen im Tausch ausgewiesen
werden." Bis zur Ratssitzung am 28. März fordern die
GRÜNEN von der Verwaltung eine Bestandsaufnahme des Waldes,
um eine sachgerechte Gebietsabgrenzung für die Änderung
von Flächennutzungs- und Bebauungsplan treffen zu können.
PRESSEMITTEILUNG der Fraktion
im Rat der Stadt Greven
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| Februar 2012
Noch nie wurde in Greven
so viel gefällt und gerodet
Noch nie waren Bäume in Greven so schlecht
geschützt wie heute. Noch nie wurde in Greven so viel gefällt
und gerodet wie jetzt. Und gleichzeitig möchte sich Bürgermeister
Vennemeyer gern bald mit dem European Energy Award in Gold schmücken,
und im Rathaus arbeitet seit dem letzten Jahr ein Klimamanager.
Leider haben Klimapreis und Manager nichts mit
der wesentlichen Grundlage unseres Klimas, dem Baumbestand, zu
tun. Bei diesem Wettbewerb sind Bäume dummerweise kein Kriterium,
für den Klimamanager kein Thema. Und so handelt die Stadtverwaltung:
Baum ab, na klar !
Die Baumschutzsatzung wurde abgeschafft. Mußten
früher Neubauten sich nach Möglichkeit der vorhandenen
Vegetation anpassen, werden heute Grundstücke oft erst einmal
komplett ausgeräumt zum Schaden von Natur, Mensch und Klima.
Die Stadt selbst geht mit schlechtestem Beispiel
voran: Die Zufahrt von der Königstraße in die Wöste
wurde so gelegt, dass viele uralte Bäume dabei auf der Strecke
blieben. Sogar für die Parkplatzerweiterung am Hallenbad
mußten viele Bäume fallen. Für die Niederortgestaltung
schlägt die Verwaltung vor, alle Kastanien zu entfernen,
obwohl ein Gutachter sie als gesund beurteilt hat.
Jahrzehntealte Eichen mußten rund um das
Reckenfelder Pfarrhaus daran glauben, weil die Stadt und ein Investor
das so wollten. Ein paar kleine neue Obstbäume als Ersatz
sind da ein schlechter Witz.
Ganz aktuell ist ein Waldstück am Markenweg
/ Siemensstraße in Reckenfeld bedroht. Vor über dreißig
Jahren, als Umweltschutz für die meisten noch ein Fremdwort
war, wurde dort ein ganzer Wald dem Industriegebiet zugeschlagen.
Ein wenig gerupft hat dieses Waldstück die Jahrzehnte überstanden.
Mehrmals haben wir GRÜNEN beantragt, diese offensichtliche
Fehlausweisung zu korrigieren und die Fläche aus dem Flächennutzungsplan
herauszunehmen und gegebenenfalls gegen eine andere, weniger sensible
Fläche zu tauschen.
Auf solche Vorschläge will unser Bürgermeister
nicht eingehen. Solange beim Klimapreis European Energy Award
die Baum- und Waldbilanz kein Kriterium ist, läßt er
lieber die Säge kreisen. Nirgendwo sind Bäume dem so
schutzlos ausgeliefert wie in Greven.
Wolfgang Hoppe
( Leserbrief zum Thema Greven und seine Bäume)
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| Februar 2012
Endlich: Mehrheit für
Tempo 30
Geschwindigkeit darf nicht alles sein
Das ist ja mal eine erfreuliche Meldung: Die
CDU spricht sich in der letzten Sitzung des Bauausschusses eindeutig
für Tempo 30 auf der Grabenstraße aus. Nun gibt es
endlich eine Mehrheit im Rat für die von uns seit langem
geforderte Temporeduzierung! Anders die SPD: Sie folgt der Argumentation
des Tiefbauamtsleiters und Autolobbyisten Ferdinand Kraft und
gibt weiterhin der Geschwindigkeit Vorrang vor der Verkehrssicherheit
unserer Kinder.
Dr. Michael Kösters-Kraft
( Leserbrief zum Thema Tempo 30)
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| Februar 2012
Klimaschutz ja, aber bitte
ohne Bäume !
Unverständliche Vorgehensweise im Niederort
Im Niederort sollen nach dem Beschluß im
letzten Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt vom 26.01.2012
nach Möglichkeit alle Kastanien gefällt werden. Danach
soll auf Grundlage des Gestaltungsplanes von Hochbauarchitkten
der freie Platz eine grundlegend neue Gestaltung er-fahren. Weg
mit dem Alten, her mit gesichtslosem Neuen scheint in Greven mittlerweile
schon seit Jahren auch bei Grünstrukturen zu gelten. Bei
zwei Gegenstimmen der Grünen im Ausschuss wurde der Weg freigemacht
zur Vernichtung äußerst wertvollem Baumbestandes. Dabei
hat das von der Verwaltung in Auftrag gegebene Gutachten eindeutig
belegt, dass 18 der 19 untersuchten Bäume vital sind und
noch mindestens 20 Jahre ihre vielfältigen Aufgaben für
Mensch und Klima erfüllen können. Dies scheinen die
meisten Politiker/innen schlicht weg zu übersehen, oder einfach
nicht zu verstehen. Sie brüsten sich zwar zusammen mit der
Verwaltung mit der Anerkennung als Klima-schutzkommune, entfernen
aber gleichzeitig immer mehr wertvollen Baumbestand in der Stadt.
Zudem kommt noch das Erstellen von zusätzlichen, z.T. kostenlosen
Parkplätzen trotz über 100 Mio. € Schulden, und
stiefmütterliches behandeln des öffentlichen Personennahverkehrs.
Damit arbeitet die Stadt Greven kontraproduktiv in Bezug auf Klimaschutz
und lebenswerter Innenstadt.
Dabei wäre mit intelligenter, einfallsreicher und kleinteiliger,
kostensparender Planung viel zu erreichen. Durch Verbesserung
der Bodenstruktur, optimaler Platzierung von Spielgräten
( auch mit Wasser, wie z.B. Sprudelsteinen/-platten ) und gezielter
Planung von Sitzgelegenheiten würde der Niederort an Attraktivität
gewinnen und eine längere Verweildauer ermöglichen.
Dazu würde auch eine gemütliche Außengastronomie
beitragen. Durch Großschirme oder Segeltücher über
einem Teil der Sitzplätze könnten geschützte Ruhezonen
entstehen, die durch zusätzliche Grünstrukturen noch
aufgewertet würden.
Statt rücksichtslos und ohne Verstand eine wichtige grüne
Oase in der Innenstatt durch künstliche Elemente mit minimalem
Grün zu ersetzen, sollte der Niederort wieder das werden,
wozu er vor ca. 100 Jahren geplant wurde – zu einem Treffpunkt
für Jung und Alt in grüner Umgebung mit vielfältigen
Nutzungsmöglichkeiten. Und für die Zeit nach den Kastanien
könnte schon jetzt vorgesorgt werden, indem neue, heimische
Bäume in ausreichender Anzahl innenstadtnah gepflanzt werden.
Aber auf den dafür geeigneten Flächen werden zur Zeit
neue Parkplätze für über 300 Tsd. € gebaut.!
Peter Borggreve ( Leserbrief zum Thema Niederort)
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| Dezember 2011
Gesicht Zeigen gegen rechte Gewalt
Vertreter aus der Lokalpolitik in
Greven und Reckenfeld setzten am Samstag ein Zeichen gegen rechte
Gewalt. Mit einer Unterschriften- und Flugblattaktion protestierten
Rats- und Bundestagsmitglieder gegen den Terror von rechts. „Es
ist beschämend, dass der braune Terror über eine lange
Zeit unentdeckt geblieben ist und so viele Opfer gefordert hat“,
erklärte SPD Vorsitzender Ralf Brinkbäumer, Organisator
der Aktion, die zeitgleich auch in Reckenfeld stattfand.
Unterstützt wurde die Aktion von den Mitgliedern des türkischen
Vereins, den heimischen Bundestagsabgeordneten Dieter Jasper (CDU)
und Katrin Vogler (Die Linke), sowie den ehemaligen Abgeordneten
Dr. Reinhold Hemker (SPD).
Die Unterstützer zeigten sich beschämt, dass in Deutschland
so eine Spur des Grauen möglich ist und verurteilen diese
Taten und fordern die Gesellschaft auf, sich jeglichen rechten
menschenfeindlichen Tendenzen entgegenzustellen.
Viele Bürger trugen sich in die Listen ein und spendeten
insgesamt 300 Euro für den Verein „Gesicht zeigen“.
Der Verein unterstützt ausdrücklich kulturelle Vielfalt
und Toleranz. In zahlreichen Gesprächen mit Grevener Bürgern
wurde eine breite Zustimmung zu der Aktion deutlich.
Es ist eine gemeinsame Aufgabe , sich dem rechten Terror entschlossen
entgegenzustellen ,erklärten die politischen Vertreter aller
Parteien.
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| Dezember 2011
Der Abschluss des Jahres:
Die Haushaltsrede unseres Fraktionssprechers Michael
Kösters-Kraft am 14.12.2011
im Rat der Stadt Greven
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren!
Mein Eindruck nach der Oktober Ratssitzung, in
der wir den Haushaltsentwurf 2012 ausgehändigt bekamen und
die Reden des Bürgermeisters und des Kämmerers gehört
hatten, war:
Alles wie gehabt, in Greven wird sich nichts ändern, immer
das gleiche Politikmuster. Der Bürgermeister beklagt sich
übers Land und den Bund, der Kämmerer konkretisiert
das Ganze und erklärt uns, warum Greven durch das Raster
aller vom Land aufgespannten Rettungsschirme fällt. Greven
ist eben etwas ganz Besonderes, in jeder Hinsicht, war mein Gedanke.
Da erklären uns der Bürgermeister und der Kämmerer
unisono, wie wichtig es für die Handlungsfähigkeit Grevens
ist vom Status der vorläufigen Haushaltsführung in den
des Haushaltssicherungskonzeptes zu wechseln und deshalb Steuererhöhungen
unabdingbar seien. Gleichzeitig müssten wir aber auch unsere
eigenen Sparanstrengungen fortführen.
Bei einer genaueren Betrachtung des Haushaltsentwurfs
stellten wir dann allerdings fest, dass diese Bild doch nicht
so stimmig ist, wie man es uns dargestellt hat: kein Wort zu den
in den Altlasten schlummernden Gefahren, kein Wort zu veranschlagten
kontraproduktiven, ja überflüssigen Investitionen in
sechsstelliger Höhe. Eben alles beim Alten. Unsere Zustimmung
zu diesem Haushalt wird es nicht geben, das war uns klar. Eine
Zustimmung hätte „weiter so“ bedeutet, ein grundlegendes
Umdenken war mal wieder nicht zu erkennen.
Warum wir dem Haushaltsentwurf 2012 nun doch zustimmen
werden, übrigens seit 1997 zum ersten Mal, ist Impulsen zu
verdanken, die von außerhalb kamen: Ich meine hier den Beschluss
der rot-grünen Ratsmehrheit in Osnabrück, eine neue
Wirtschaftlichkeitsprüfung für die geplante Start- und
Landebahnverlängerung des FMO einzufordern. Dieser Forderung
schloss sich der SPD Unterbezirk Münster an. Ebenso tat dies
unser Bürgermeister. Wir haben seine Äußerungen
glatt als ernsthaftes Gesprächsangebot aufgefasst.
Und in der Tat: Es kam zu Verhandlungen mit der SPD und der FDP
über ein gemeinsames Vorgehen bei den Haushaltsberatungen.
Wir denken, dass sich das Ergebnis sehen lassen kann:
1.Vor der erneuten Abstimmung des Rates über die Start- und
Landebahnverlängerung wird nun ebenfalls eine
Wirtschaftlichkeitsprüfung verlangt,
2. Die einer vernünftigen Parkraumbewirtschaftung
entgegenlaufenden Investitionen in neue kostenlose
Parkplätze sind auf ein Minimum reduziert,
3. Die Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplans
ist
gestoppt. Stattdessen setzen wir auf Maßnahmen bezogene
Planungen.
Angesichts des riesigen Haushaltsdefizits sind
die Einsparungen gering. Für uns ist aber wichtig, dass damit
eine neue Richtung eingeschlagen wird. Nicht wie bisher:
Wir erhöhen die Steuern und erlauben uns weiterhin
unwirtschaftliche Spirenskes.
Die gestellte Aufgabe lautet doch: Binnen zehn
10 Jahre zu einem ausgeglichen Haushalt zu gelangen und dennoch
weiterhin notwendige Ausgaben und Investitionen tätigen zu
können.
Für uns stehen dabei die Weiterentwicklung der Schul- und
Bildungslandschaft, der Kinderbetreuung sowie die attraktive Gestaltung
der Innenstadt ganz oben auf der Tagesordnung.
Noch ein Wort zur CDU:
Ich habe überhaupt keine Probleme mit ihrer Entscheidung,
dem Haushalt nicht zuzustimmen. Aber ich finde, dass sie dies
besser hätten begründen müssen, weil Opposition
und Kritik genauso wichtig sind wie eine Mehrheitsentscheidung.
Deswegen habe ich in der HFWA Sitzung auch Konkretes erwartet.
Was mich besonders geärgert hat war die Flappsigkeit, mit
der sie über die Beschäftigten im Rathaus und mögliche
Personaleinsparungen geredet haben.
Wenn sie mal auf S. 23 des Jahresabschlusses 2010 schauen, dann
werden sie feststellen können, wie angespannt die personelle
Situation schon heute ist. Ausgewiesen sind unter Rückstellungen
430 T Euro für „Nicht in Anspruch genommen Urlaub“
und 200 T Euro für „geleistete Überstunden“.
Man kann es auch anders ausdrücken: Die Beschäftigten
gewähren der Stadt Greven einen zinslosen Kredit in Höhe
von 630 T Euro.
Zum Schluss zusammengefasst:
Wir stimmen dem Haushalt zu, weil Greven sonst
seine finanzielle Handlungsfähigkeit verliert und die Übereinkunft
mit SPD und FDP ein Schritt in die richtige Richtung ist.
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| November 2011
Pressemitteilung der Fraktion
Pressemitteilung
Bündnis 90/Die GRÜNEN
begrüßen ausdrücklich die Äußerung
von Bürgermeister Peter Vennemeyer zum Ausbau der Start-
und Landebahn am FMO. Denn für Vennemeyer ist es klar, „dass
dann aber zunächst die finanzielle Beteiligung der Stadt
Greven neu im Rat zu diskutieren sei. Ein neues Flughafenpaket
gebe es auch deshalb, weil mit der Genehmigung eine neue Betriebserlaubnis
notwendig werde. Und da geht es auch um das Nachtflugverbot“.
Ein Ausstieg aus den Ausbauplanungen ist für uns Grüne
zwingende Voraussetzung für eine seriöse Haushaltskonsolidierung.
Denn der Ausbau, auch in einer naturverträglicheren Variante,
führt zu weiteren erheblichen Belastungen der städtischen
Finanzen – und Greven befindet sich schon im Nothaushaltsrecht.
Mag die (späte) Einsicht durch einen Blick in die Abgründe
des Etatentwurfs 2012 befördert worden sein, so begreifen
wir seine Äußerungen als ein ernsthaftes Gesprächsangebot.
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| November 2011
Pressemitteilung der Fraktion
Grüne haben Druck gemacht - Gesamtschule für
Greven
"Viele Themen in Greven waren in den vergangenen
drei Jahren wichtig. Der wichtigste Bereich war wohl die Schulpolitik.
Greven bekommt jetzt nach jahrelanger Diskussion endlich die Gesamtschule.
Müssen wir den Grünen dafür danken?", fragten
die WESTFÄLISCHEN NACHRICHTEN im Sommerinterview vom September
2011 Dr. Michael Kösters-Kraft als Fraktionsvorsitzenden
von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN.
Dr.Kösters-Kraft: "In Greven
gibt es sicher mehrere, die die Gesamtschule gefordert haben.
In einem interfraktionellen Arbeitskreis wurde das Thema über
Jahre vorangetrieben. Aber wir von den Grünen haben anständig
Druck gemacht und dafür gesorgt, dass die Entscheidung noch
vor der Sommerpause gefallen ist".
Im November 2011 steht auch die Grundsatzentscheidung
der Bezirksregierung für eine Gesamtschule in Greven. Dieser
Umstand freut besonders die grünen Ratsfrauen Jule Cuvenhaus
und Lore Hauschild - beide hatten über Jahre in dem interfraktionellen
Arbeitskreis mitgewirkt. Gerade die Grünen sehen in dieser
Schulform die beste Möglichkeit, eine doppelte Balance zu
halten: Sie balanciert einmal die pädagogischen Gegensätze
der "Differenzierung" aufgrund unterschiedlicher Begabungen
und Neigungen aus; und zum anderen die gesellschaftlichen und
pädagogischen Anforderungen der "Integration",
also der Zusammenführung der Vielfalt unter dem gemeinsamen
Dach einer Schule für alle Kinder.
Gesiebte Schüler: Nein
Danke!
Im dreigliedrigen Schulwesen braucht die höhere Schule, das
Gymnasium, die niedere Schule, die Hauptschule. Auch das beste
Gymnasium - und es gibt in Greven ein gutes Gymnasium - kann diejenigen
Schülerinnen und Schüler nicht fördern, die sie
aufgrund der äußeren Rahmenbedingungen erst gar nicht
eingelassen hat. In den vergangenen Jahren gingen immer mehr Kinder
ins Augustinianum mit den Folgen massiver räumlicher Enge.
Damit wurde diese Schulform zur neuen Hauptschule und die Hauptschule
zur Restschule; alsbald dürfte die Realschule die Probleme
der Hauptschule erben - wie scharf das Profil auch immer sein
mag.
Die Antwort grüner Politik angesichts
der zunehmenden Ausdifferenzierungen in Minderheiten und Randgruppen
und neue Kindergenerationen konnte für uns in Greven daher
nur lauten: Schule der Vielfalt in einer Schule, der Gesamtschule.
Die Durchlässigkeit im Blick auf die Schullaufbahn ist in
einer gemeinsamen Schule einfacher, unbelasteter, größer
als zwischen trennenden Schulformen; in Gesamtschulen erreichen
mehr Schülerinnen und Schüler die Berechtigung zum Besuch
der Sekundarstufe II. Da immer mehr Eltern ihren Kindern Chancen
offenhalten wollen oder das Turbo-Abitur am Gymnasium ablehnen,
hat sich das oft zähe Ringen um die Akzeptanz dieser Schulform
für die Grünen im Ergebnis gelohnt.
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| September 2011
Pressemitteilung der Fraktion
"Schule für emotionale
und soziale Entwicklung"
- so heißen die Förderschulen für
Kinder mit besonderem Förderbedarf in NRW. Förderschulen
sollen in naher Zukunft überflüssig werden. Irgendwann
sollen alle Kinder gemeinsam lernen, egal ob mit Behinderung oder
ohne, egal ob auffällig oder angepasst. Eine Schule für
alle, das ist die Vision, die die pädagogische Wunderwaffe
Inklusion ermöglichen soll.
Mit der Annahme der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich Deutschland
verpflichtet, Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf
besser in die Regelschulen zu integrieren. Diese Verpflichtung
hat weit reichende Folgen für die Bildungslandschaft in Greven,
denn die UN verlangt einen schrittweisen Rückbau der Förderschulen
zugunsten einer gemeinsamen Schule für möglichst alle
Kinder.
Die GRÜNE Stadtratsfraktion hat sich mit diesem Thema auseinandergesetzt
und sich zu einem Fachgespräch "Inklusion" von
einem erfahrenden Pädagogen ergänzend informieren lassen.
Dabei wurde die derzeitige schulische Situation von Schülern
mit besonderem Förderbedarf dargestellt und es wurde erörtert,
welche Auswirkungen die Forderungen der UN-Konvention auf die
schulischen Einrichtungen haben. Des Weiteren wurde der Frage
nachgegangen, wie Inklusion in der Praxis gelingen kann und was
die fachlichen und politischen Voraussetzungen dafür sind.
"Gemeinsam geht ´s besser! Wege zur inklusiven Schule",
so der Titel der Dokumentation des Fachgesprächs von der
Bundestagsfraktion BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN u.a. mit Prof.
Dr. Hans Wocken, der im November in Greven sprechen wird; die
Broschüre kann angefordert werden bei Karl-Heinz Wiltfang,
Tel. 02571 51000
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| Juni 2011
Leserbrief zur Parkraumbewirtschaftung
So kann man es natürlich auch machen. Noch bei den letzten
Haushaltsberatungen wurde die Einführung von Parkgebühren
beschlossen. Die Idee dahinter: Die Einnahmen aus den Parkgebühren
leisten einen Beitrag zur Konsolidierung des hoch verschuldeten
städtischen Haushaltes und werden für die Unterhaltung
von Parkflächen bzw. des Parkhauses genutzt. Die Höhe
der Einnahmen wurde mit 200 bis 250 T€ beziffert. Ein schönes
Sümmchen, von dem im ersten Jahr nur noch die Investitionen
für die Parkautomaten abgezogen werden müssen.
Nun trafen sich aber letzte Woche Vertreter der Stadtverwaltung,
von Greven Marketing und Grevener Werbegemeinschaft, um den Haushaltsbeschluss
zu konterkarieren. Die Runde war sich einig: Die Stadt erstellt
am Hallenbad für 190.000 € gebührenfreie Parkplätze
für Langzeitparker. Bezahlt werden der Bau und die Unterhaltung
mit den Einnahmen aus den Parkgebühren. So einfach.
Warum, so fragen wir uns allerdings, sollen BesucherInnen der
Stadt ihr Auto eigentlich noch auf den gebührenpflichtigen
Parkplätzen auf Rathaus- und Wilhelmplatz abstellen, wenn
sie doch auch umsonst parken können? Und rechnet sich das
Aufstellen der Parkautomaten dann überhaupt noch? Ein echter
Schildbürgerstreich, finden wir, der ganz dunkle Schatten
auf den Konsolidierungskurs der Stadtverwaltung legt.
Jeder vernünftige und vorausschauende Stadtplaner versucht
heute den öffentlichen Nahverkehr und das Radwegenetz in
den Städten zu verbessern. Die jetzt vorgeschlagene Maßnahme
wirkt diesem zeitgemäßen Ansatz völlig entgegen.
Stattdessen wird hier das Geld einmal mehr zum Fenster herausgeschmissen.
Und das bei unserer miserablen Haushaltslage.
Für die Fraktion B90/Die Grünen
Peter Borggreve, Ratsherr
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| April
2011
Die Mahnwache zur Situation in
Japan wird fortgesetzt
Nächster
Termin: 18.4.2011 18 Uhr Marktplatz in
Greven
Am Samstag findet ein gemeinsamer Infostand im Eingangsbereich
der Fußgängerzone zwischen 10 und 12 Uhr statt. Es
liegt die Unterschriftenliste zur Petition an den Bundestag "Atomkraftwerke
sofort abschalten" zur Unterschrift aus. Es wird Informiert
über den Bus aus Greven zur Demo in Gronau am 25.4.
Bus aus dem Kreis Steinfurt zur Tschernobyl Demo nach Gronau:
Abfahrtszeiten für den Bus: 11.45 Uhr Greven, Rathausplatz/Busbahnhof;
12.10 Uhr Emsdetten, Bahnhof; 12.30 Uhr Burgsteinfurt Bahnhof;
Die Fahrkarten kosten zum Solipreis 5,00 Euro und zum Normalpreis
7,00 Euro.
Anmeldungen hier:
Bitte meldet Euch möglichst schnell verbindlich unter der
E-Mail: Atomstopp@citykom.net
an.
Kommt Mit !
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| März
2011
Mahnwache zur Situation in Japan
(Ca. 50 GrevenerInnen nahmen Teil)

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| März
2011
Mahnwache zur Situation
in Japan
Die Bilder und Berichte aus Japan machen fassungslos. Die Lage
in der Atomanlage Fukushima scheint völlig außer Kontrolle
zu sein. Aus diesem Grund rufen mehrere Ratsmitglieder von der
SPD, den Linken, von Reckenfeld Direkt und von Bündnis90
/ DIE GRÜNEN heute am Freitag (18. März) um 17 Uhr auf
dem Marktplatz in Greven dazu auf, den Opfern in Japan zu gedenken
und eine Mahnwache von 30 Minuten abzuhalten.
Wir sind in Gedanken bei den Menschen in Japan, die dreifach getroffen
wurden: Zuerst vom Erdbeben, dem folgenden Tsunami und der immer
dramatischer werdenden Reaktorkatastrophe , betont Rainer Prinz,
einer der Initiatorinnen.
Wir verlangen den Ausstieg aus der Atomenergie. Jetzt. Und den
Umstieg von Atomenergie auf erneuerbar Energie, so die besorgten
Ratsmitglieder in ihrem Aufruf. Dazu eingeladen sind alle Bürger.
Die Teilnehmerinnen werden gebeten Kerzen mitbringen.
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| März
2011
Atompolitischer
Informationsabend
im
Kesselhaus Greven
Der Kreisverband Steinfurt von Bündnis 90/Die
Grünen lädt herzlich zu einem Informationsabend mit
dem Thema Gesichtspunkte, Bereiche und Folgen von Nutzungsmöglichkeiten
der Atomkraft ein. Die Veranstaltung findet am 10. März ab
19:00 im Café „Kesselhaus“ in Greven statt.
Zu diesem Zweck hat sich der Buchautor Karl-Wilhelm Koch aus Hillesheim
dazu bereit erklärt zu den Aspekten „Atomkraft als
Brückentechnologie?“ und zu der Weiterverarbeitung
von radioaktiv strahlendem Material zu Kernwaffen vorzutragen.
Neben diesen thematischen Schwerpunkten soll auch flexibel auf
die individuellen Interessen der Zuhörerinnen und Zuhörer
eingegangen werden. Anschließend ist eine offene Diskussion
zu den erörterten Inhalten geplant, in der Meinungen ausgetauscht,
Thesen hinterfragt und unbeantwortet gebliebene Fragen gestellt
werden können.
Gerade hinsichtlich des „Ausstiegs aus dem Atomausstieg“
durch die schwarz-gelbe Bundesregierung hat das ohnehin schon
höchst sensible und polarisierende Thema Atompolitik einen
zusätzlichen Schub an öffentlicher Beachtung erlangt.
Mit Karl-Wilhelm Koch ist es gelungen einen Gast in den Kreis
zu holen, der auf dem Gebiet Atompolitik über einen enormen
Erfahrungsschatz verfügt und von Anfang an, seit dem Aufkeimen
der ersten kritischen Stimmen, aktiv in die öffentliche Debatte
um die Nutzung der Atomenergie eingebunden war. Seine Fachkompetenz
kommt auch, neben zahlreichen weiteren Veröffentlichungen,
in seinem viel beachteten Buch „Störfall Atomkraft“
zum Ausdruck.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
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| März
2011
Die Fraktion B90/Die Grünen
hatte den Geschäftsführer der Gesellschaft zur Entwicklung
und Förderung der Wirtschaft in der Stadt Greven mbH( GFW
) Stefan Deimann zu Besuch.
Am vergangenen Dienstag informierten
sich Ratsmitglieder und sachkundige Bürger/-innen der Grünen
beim Geschäftsführer der GFW über die Entwicklung
in 2010 sowie die Projekte und Aussichten für das Jahr 2011.
Themen waren u.a. die Betreuung vorhandener, und das Anwerben
neuer Betriebe, sowie die von den Grünen schon lange geforderte
flächen-sparende und umwelt-schonende Nutzung vorhandener
Gewerbe- und Industrieflächen. Auch die Entwicklung der Innenstadt
spielte eine große Rolle. Dabei ging es vor allem um geplante
Einzelhandels-
ansiedlungen und die Bestandspflege. Mit der Zusage kontinuierlicher
Unterstützung seitens der Fraktion, und der Erkenntnis, dass
vieles auf den Weg gebracht, aber auch noch einiges zu tun ist,
endete nach reger Diskussion das Treffen von GFW-Geschäftsführer
Stefan Deimann und Bündnis90/Die Grünen.
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| Februar
2011
Gasbohren am Rande der
Stadt…..
Gasbohren ist ein Thema für
Greven!
Zu dieser übereinstimmenden Meinung kamen die Besucher der
Veranstaltung am Montagabend in Ottos Museumskneipe. Eingeladen
hatte der Ortsverband Bündnis 90/ Die Grünen, zu dem
Informationsabend zum Thema „Gasbohren“ in der Nachbarschaft.
Wie in vielen Veröffentlichungen in den letzten Wochen nachzulesen
oder noch besser unter dem Begriff „Gasbohren“ auf
YouTube zu sehen, ist die Frage nach der Sicherheit des Trinkwassers.
Geht von dem Verfahren -Fracking- keine gefährliche Verunreinigung
des Trinkwassers aus, wie von der Firma Exxon dargestellt? Sind
alle Risiken ausgeschlossen?
Dieser Frage ging der Fraktionsvorsitzende der Grünen im
Kreis Steinfurt, Helmut Fehr, in einem ausführlichen Vortrag
nach. Durch die Darstellung von Beschaffenheit der Erdformation
in den betroffenen Bohrgebieten, der verschiedenen gashaltigen
und besonders der wasserführenden Erdschichten welche durchbohrt
werden müssen, wurde deutlich, welche Gefahren und Risiken
wir bei einer Förderung von unkonventionellen Erdgas eingehen.
Die größten Probleme sehen wir, so Helmut Fehr, in
dem Einbringen von hochgiftigen Chemikalien in den Erdboden, die
laut Exxon alle wieder hochgespült und entsorgt werden und
von denen keine Gefahr ausgeht. Die veröffentlichten Bilder
aus den USA, hier wird das Verfahren seit 2005 angewandt, sprechen
eine andere Sprache. Für die Teilnehmer der Veranstaltung
wurde deutlich, wie unmittelbar die Grevener Bürger betroffen
sind. Es geht um Flächen aus denen auch wir unser Trinkwasser
beziehen. Ein Risiko kann man nie ausschließen, so Exxon,
aber wir versuchen alles um jede Gefahr auszuschließen.
Eine Verunreinigung des Wassers wäre jedoch irreparabel.
Es würde keinem mehr geholfen im Falle eines technischen
Defekts oder menschlichem Versagen.

Eine neue Landschaft im Münsterland?
Selbst wenn hier in Greven kein Bohrturm zu sehen ist, die Veränderung
der Landschaft im Falle einer Gasförderung wäre gewaltig.
Eine Fördergebiet von Ibbenbüren bis Ahlen und weiter
in den Kreis Borken verändert das Münsterland in ein
neues „Ruhrgebiet 2“.
Wer die Dimensionen dieser Vorhaben verstehen will, muss tief
in die Unterlagen von Exxon und weiteren Gasföderern schauen,
um geplante Vorhaben zu begreifen, die zu erwartenden Gewinne
zu ahnen und den Wunsch der Regierung nach Unabhängigkeit
in der Energieversorgung zu verstehen.
In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass es
gilt, die Sicherheit der natürlichen Ressourcen nicht aufs
Spiel zu setzen, weitere Prüfungen wie Umweltverträglichkeit
und Wasserrahmenrichtlinien durchzuführen, Veränderungen
in der Region mit weitreichenden Folgen zu verdeutlichen und die
betroffene Bevölkerung bei der Umsetzung mitzunehmen.
Wir sollten uns in Greven an Nordwalde ein Beispiel nehmen und
uns wehren, so die mehrheitliche Meinung der Teilnehmer an diesem
Abend.
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| Februar
2011
Weiterführende Schule im Ortsteil Reckenfeld?
Presseerklärung der SPD, CDU, FDP und den
Grünen aus Reckenfeld
Ist bei einer Veränderung der Schullandschaft
in Greven eine weiterführende Schule am Standort Greven-Reckenfeld
wünschenswert und realisierbar?
Da in den letzten Wochen im Zuge der Schuldiskussion immer häufiger
Leserbriefe mit mehr oder weniger qualifizierten Aussagen veröffentlicht
wurden, wollen wir die Fakten noch einmal auf den Punkt bringen,
um die Debatte zu versachlichen.
Die Frage , ob eine weiterführende Schule im Ortsteil Reckenfeld
“wünschenswert” ist, wird von uns eindeutig mit
JA beantwortet. Es wäre ein Aushängeschild für
Reckenfeld und für die Entwicklung des Ortes förderlich.
Der Wunsch alleine reicht aber erfahrungsgemäß nicht
aus, es gehört schon einiges mehr dazu. Wie die Schullandschaft
in Greven künftig aussehen wird, wissen wir noch nicht, wir
arbeiten dran. Jeder von uns hat eine andere Vorstellung von “idealer
Schule”, aber es gibt Vorgaben des Landes NRW, an denen
man nicht vorbei kommt, und die gilt es auch in Reckenfeld zur
Kenntnis zu nehmen.
Vorgaben zur Errichtung einer Gemeinschafts- oder
Gesamtschule:
- ein Schulentwicklungsplan der Stadt Greven befürwortet
die Einrichtung,
- eine Elternbefragung der Betroffenen stimmt mit Mehrheit zu,
- eine Abstimmung mit den Nachbargemeinden ist durchgeführt,
- ein Schulgebäude, entsprechend den Vorgaben, steht zur
Verfügung,
- die Schule sollte nach Möglichkeit vierzügig sein,
muss aber mindestens dreizügig sein,
- die Schülerzahl ist mindestens pro Zug 23, also 69 Schüler
gesamt,
- die Schule wird im gebundenen Ganztag geführt,
- die Einrichtung einer zusätzlichen Schule darf den Bestand
bereits existierender Schulen nicht gefährden.
Vorgaben zum Schulgebäude:
- 18 Klassenräume für drei Züge
- zzgl. weitere 10 Nebenräume für Naturwissenschaften,
Werken, Handarbeiten usw.
- eine Zweifachturnhalle
- 680 qm Nebenräume für Forum, Aufenthalt, Biblio-/Mediothek
usw.
- eine Mensa und ca. 540 qm Fläche für Ganztagsbetreuung.
Das bedeutet, eine Einrichtung in der alten Hauptschule
wäre nur mit einem Kostenaufwand von mehreren Millionen €
zu verwirklichen. Das gleiche gilt für einen Neubau an einer
anderen Stelle. Da in der Gesamtstadt Greven ausreichend Schulraum
für alle Schüler zur Verfügung steht, wird bei
derzeitiger Kassenlage keine Aufsichtsbehörde dieser Geldausgabe
zustimmen. Als Nachhaltig wäre dieses Verhalten auch nicht
zu bezeichnen, da die gleichen Kinder, die wir mit kurzen Wegen
erfreuen wollen, genau diese Schulden eines Tages bezahlen müssten.
Aus den oben aufgeführten Argumenten ergeben
sich zwangsläufig folgende Fragen an die Bürgerinitiative
“für eine weiterführende Schule im Ort”:
- Wie lassen sich die gesetzlichen Vorgaben umsetzen?
- Wo kommen die erforderlichen Geldmittel her?
- Wo kommen die benötigten Schülerzahlen her? Derzeitige
Geburtszahlen reichen für eine Dreizügigkeit nicht aus.
- Sagt eine Befragung im Ort unter dem Stichwort: “Sind
sie für eine weiterführende Schule vor Ort und für
einen geordneten Schulbusverkehr” mehr aus als eine zielgerichtete
Befragung der Stadt Greven?
- Gibt es eine Erklärung, warum nur 21 von 221 Eltern bei
der Befragung in der Grundschule sich dezidiert für eine
weiterführende Schule im Ort ausgesprochen haben?
- Woher bekommt man eine Legitimation, für “die Eltern”
in Reckenfeld zu sprechen?
Gibt es andere Schulmodelle, die in Reckenfeld
unter o.a. Vorgaben umsetzbar sind?
Vorgeschlagen wurde auch das “Modell der Wartburgschule
Münster” zu prüfen. Dieses Modell hat sich als
Grundschule in den letzten Jahren ausgezeichnet, als weiterführende
Schule müsste sie erst einen Prozess mit entsprechendem Konzept
und Personal durchlaufen. Andere Modelle, die z.Zt. in NRW erprobt
werden, sind auf Reckenfeld nicht übertragbar, da andere
Voraussetzungen in den jeweiligen Orten vorliegen und diese nicht
einfach übernommen werden können.
Zusammenfassung
Wir sind realistisch genug festzustellen, dass unter gegebenen
Umständen und aufgrund der Vorgaben eine Veränderung
der Schullandschaft in Reckenfeld z.Zt. nicht möglich ist,
aber vielleicht gibt es ja neue Erkenntnisse bei den derzeitigen
Planungen.
Bei allen unterschiedlichen politischen Ansichten
ist es der Sache nicht dienlich, ständig in Leserbriefen
dem politischen Gegner Unfähigkeit, Verschlafenheit, Vernebelungstaktik,
mangelndes Demokratieverständnis, usw. vorzuwerfen. Sinnvoller
wäre es, Vorschläge vor Veröffentlichung auf Realisierbarkeit
und Gesetzmäßigkeit zu prüfen und anschließend
zur Diskussion zu stellen.
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| Januar 2011
Grüne gegen "Gasbohrungen"
im Münsterland
Pressemitteilung der Fraktion Bündnis 90/Die
Grünen im Regionalrat der Bezirksregierung Münster
Nachdem nun die EU-Kommission
durch ein Rechtsgutachten prüfen lässt, ob bei der Förderung
von Schiefer- und Kohleflözgasen europäische Umweltschutzstandards
eingehalten werden, fordern die Grünen im Regionalrat der
Bezirksregierung Münster einen sofortigen Genehmigungsstop
für Bohrungen nach „Unkonventionellem Gas“. Dies
müsse, so Fraktionssprecher Helmut Fehr, bis zur Klärung
der offenen Fragen auch für die beantragten Probebohrungen
gelten. „In Nordwalde wo in unmittelbarer Nähe eines
Wasserschutzgebietes gebohrt werden soll, ist es fünf vor
zwölf.“ Wenn der Bohrmeißel erst einmal unter
Tage angekommen sei, wisse niemand mehr, welche Verfahren und
Chemikalien dort zur Anwendung kämen. Das sei Betriebsgeheimnis.
Da der Regionalrat in Münster ohnehin am 19.01.2011 zu dieser
Problematik eine Sondersitzung abhält, wollen die Grünen
dort aktiv werden und - wie schon in Steinfurt und Borken erfolgt
- auf einen überparteilichen Konsens in dieser Sache hinwirken.
Die Grünen werden daher diesem Gremium vorschlagen, sich
für einen Genehmigungsstop auszusprechen und die Bezirksregierung
zu beauftragen ein solches Votum an die verantwortlichen Behörden
sowie die Bundes- und Landesregierung weiter zu leiten.
Der Schutz des Grundwassers müsse erste und absolute Priorität
haben und könne nicht ausgespielt werden gegen eine Förderung
des relativ umweltfreundlichen Erdgases, so Hedwig Tarner, Grünes
Fraktionsmitglied. Denn auch die Abwassersituation sei bei den
neuen Fördermethoden völlig unklar. Nach dem Aufbrechen
der gasführenden Kohleflöze durch Wasserdruck werde
ein Teil der wassergefährdenden Stoffe versetzt mit Salzen,
Mineralien und radioaktiven Substanzen wieder zu Tage gefördert.
Dieses Gemisch könne keine Kläranlage, geschweige denn
ein natürliches Fließgewässer aufnehmen.
Als geradezu absurd empfinden die Grünen im Regionalrat Münster,
dass die Kohleförderung ab 2018 auslaufen wird und nun gleichzeitig
auf der Grundlage eines antiquierten Bergrechts eine Gasausbeutung
und damit eine Industrialisierung des noch weitgehend ländlichen
Münsterlandes einsetzen soll. Die Gasvorräte seien schon
bald erschöpft, so Helmut Fehr. Der Konzern ziehe dann weiter
und die Allgemeinheit müsse dann für später auftretende
Folgeschäden haften, so jedenfalls die früheren Erfahrungen.
Daher solle sich nun der Regionalrat klar und deutlich für
die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen gerade auch
für die zukünftigen Generationen aussprechen. Tourismus,
eine nachhaltige Landwirtschaft, eine mittelständische Wirtschaftsstruktur
und die Erzeugung regenerativer Energien seien die richtigen Zukunftschancen
des Münsterlandes.
Weitere Informationen sind zu finden auf
der Internetseite der "Interessengemeinschaften
gegen Gasbohrungen".
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| Dezember 2010
Haushalt 2011: Viele Mahnungen,
aber nicht wirklich etwas dazugelernt
Haushaltsrede unseres Fraktionsvorsitzenden
Michael Kösters-Kraft zur Haushaltsverabschiedung am 15.12.2010
im Rat der Stadt Greven (als
PDF).
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| Dezember 2010
Grüne setzen sich
weiter für Atomausstieg ein
Aufruf zur Demonstration am Sonntag in Ahaus
Der Ortsverband der Grünen unterstützt
den Aufruf zur Demonstration am Sonntag dem 12.12 in Ahaus.
Willi Hesters vom Aktionsbündnis gegen Atomanlagen stellt
zum Aufruf fest: „Wir wollen demonstrieren als klare Kampfansage
an die unverantwortliche Atompolitik der Bundesregierung und der
Atomkonzerne und als klare Forderung an die Landesregierung, den
Atomausstieg endlich auch in NRW konkret umzusetzen.“ Dieser
Forderung schließt sich der Ortsverband von Bündnis
90/ DIE GRÜNEN in Greven in einer Presseerklärung an.
Nach der erfolgreichen Teilnahme im Wendland ist die Demonstration
am Sonntag für den Ortsverband ein weiteres wichtiges Zeichen
gegen unverantwortliche Atomtransporte von Ahaus nach Russland
und unnötige aus Jülich und Duisburg ins Zwischenlager.
In Greven besteht um 12 Uhr die Möglichkeit mit einem Bus
nach Ahaus zu fahren. Er startet vom Busbahnhof am rathausplatz.
Anmeldungen werden unter der E-Mail: atombus-muenster@web.de angenommen.
Die Demonstration startet um 14 Uhr.
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November 2010
Reisebericht Berlin!

Der Besuch von Cem Özdemir, Bündnis 90/ Die GRÜNEN
, im Frühjahr 2010, war der Auslöser einer Berlinfahrt
der besonderen Art. Zum ersten mal waren Mitglieder von der <Türkisch-Islamischen
Gemeinde zu Greven > kurz DITIB- Greven im deutschen Bundestag
und konnten an einer Plenarsitzung als Zuhörer teilnehmen.
Organisiert wurde das ganze vom Bündnis 90/Die GRÜNEN
in Greven, in Zusammenarbeit mit dem Büro von MdB Maria Klein-Schmeink
in Münster. Eine lebhafte Debatte im Parlament zum Thema
Gesundheitsreform war der Höhepunkt der Reise. Unter anderem
hinterließen Besuche im Museum der Charite, die Gedenkstädte
“Stille Helden”, ehemalige Stasi-Zentrale Hohenschönhausen
und dem Museum “Blindenwerkstadt Otto Weidt” nachhaltige
Eindrücke.
Das ganze wurde verstärkt, durch eine lebhafte Diskussion
mit der Abgeordneten Maria Klein-Schmeink und anderen Mitreisenden
aus dem Münsterland. Fazit der Teilnehmer: Parlamentarische
Demokratie , verbunden mit Einblicken in Deutsche Geschichte ,
ist Integrationsarbeit vor Ort und sollte mit jungen Leuten weiterhin
verstärkt betrieben werden.
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Atomtransport nach Gorleben!
Ein Zeichen setzen
Grevener Grüne rufen zur Demonstration ins
Wendland auf!
Viele Gruppen und Initiativen aus dem gesamten
Münsterland mobilisieren derzeit zu den Atomprotesten ins
niedersächsische Wendland. Am 6.November findet die zentrale
Auftaktdemonstration in Dannenberg statt. Dazu ruft auch der
Ortsverband von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN aktiv auf
und Unterstützt damit ein Zeichen gegen die Verlängerung
der Laufzeiten der Atomkraftwerke.
An diesem Wochenende sollen elf Castorbehälter mit hochradioaktiven
Abfällen aus der Wiederaufbereitungsanlage im französischen
La Hague ins Wendland gebracht werden. Die Einlagerung im oberirdischen
Zwischenlager Gorleben ist perspektivlos, da es weltweit kein
Endlager für hochradioaktiven Müll gibt. Der Salzstock
in Gorleben ist ungeeignet, den Müll sicher für tausende
Jahre aufzunehmen – Gorleben wurde ausschließlich
aufgrund politischer Entscheidungen zum Atommüllstandort.
Doch jeder Transport in das Zwischenlager macht den finanziellen
Sachzwang größer, aus Gorleben ein Endlager zu machen
und er verschleiert letztlich die Tatsache, dass es weltweit
keine Lösung für den strahlenden Müll gibt. Trotzdem
will die schwarz-gelbe Regierung die Laufzeiten verlängern,
weitere 5000 Tonnen Atommüll würden in den nächsten
Jahren produziert und damit den kommenden Generationen vor die
Haustür gekippt. Gorleben ist überall, denn auch in
NRW und insbesondere der Region Münsterland/Emsland gibt
es mit dem Atommülllager Ahaus, der Urananreicherungsanlage
Gronau, der Brennelementefabrik und dem AKW in Lingen gefährlich
Atomanlagen, abgesehen von den vielen Atomtransporten auch durch
Greven.
Der Ortsverband hofft auf zehntausende Menschen bei den Protesten
im Wendland. Dass ist auch notwendig, denn die Bundesregierung
handelt schon lange nicht mehr eigenständig, die vier großen
Energiekonzerne bestimmen die Energiepolitik von Schwarz-Gelb
maßgeblich mit, letztlich müssen die Bürger
im Land die Wende in der Energiepolitik hin zu regenerativen
Alternativen, die sich ja bereits bewährt haben, selber
erzwingen. „Atomausstieg ist Handarbeit“, so lautet
die Devise der Atomkraftgegner. Die Grünen in Greven unterstützen
das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.
Es hat Busse für die Demonstration am Samstag, den 6.11.10
in Dannenberg organisiert. Abfahrt ist um 7.00 Uhr in Münster
und um 7.30 Uhr in Greven. Fahrkarten können in der Buchhandlung
von Wolfgang Hoppe in Greven gekauft werden. Das Aktionsbündnis
ist auch über das Infotelefon Mobil: 0151/12702596 zu erreichen.
Informationen dazu sind zu finden auf der Seite "kein
castor nach ahaus".
Kommt MIT !
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September 2010
Grüne in Greven setzen
sich mit der Energiepolitik vor Ort auseinander
Es ist ein Thema, dass die Grünen, auch in Greven, schon
lange beschäftigt. Seit Jahren fordern wir die alternative
Energiegewinnung voranzutreiben. Besonders in diesen Tagen,
in denen viele tausend Menschen gegen Atomkraft auf die Straße
gehen, kommt auch bei den Grünen in Greven das Thema wieder
auf den Tisch. Sie wollen nicht einfach „gegen Atomkraft
sein“, sondern möchten Alternativen aufzeigen.
Aus diesem Grund traf sich die Fraktion Bündnis 90/Die
Grünen in der vergangenen Woche mit Vertretern der Biogas
Greven eG. „Eine junge Genossenschaft“ legte den
Grünen die Idee dar und beantwortet geduldig alle Fragen.
Da die Förderung der regenerativen Energie den Grünen
am Herzen liegt befürworten sie prinzipiell den Bau einer
Biogasanlage.
Dennoch gibt es Fakten, die beim Bau einer solchen Anlage dringend
berücksichtigt werden müssen. Eine Mais-Monokultur
kann auf verschiedene Umweltbereiche negative Auswirkungen haben.
Dies möchten die Grünen vermeiden, und begrüßen
daher die Planungen der Biogas Greven eG: Zwischenfrüchte
sollen weiterhin ein buntes Bild in Greven garantieren und eine
Lebensgrundlage für zahlreiche Tierarten liefern. Weiterhin
ist die Flächenkonkurrenz ein Thema, sowohl für die
Betreiber der Biogasanlage, als auch für die Grünen.
Die Biogas Greven eG möchte aus diesem Grund eine Gemeinschaftsanlage
errichten, um Konkurrenzen zwischen den Landwirten und deren
Flächen zu vermeiden. Dies ist ein Thema, an dem alle Bürger
Grevens Interesse haben sollten. Schließlich möchten
wir auch in ein paar Jahren noch Brot aus Getreide essen. Wenn
jedoch der Gewinn durch den Maisanbau so hoch ist, dass es sich
für die Landwirte nicht mehr lohnt Getreide anzubauen,
kann dies zu einem größeren Problem werden! Allein
von 2005 bis 2009 stieg der Maisanbau aufgrund der Förderung
von nachwachsenden Rohstoffen in NRW um 15 Prozent. Das stellt
auch die Grünen vor die Frage, wie dies beim Bau der Biogasanlage
verhindert werden kann. Es sind Konflikte, mit denen sich die
Grünen in der Fraktion derzeit auseinander setzen: Atomkraft
nein danke, daher müssen Alternativen her. Darf man Lebensmittel
zur Energiegewinnung nutzen, wenn es noch immer hungernde Menschen
gibt? Wie sichert man die Landwirtschaft vor einer Monokultur
aus Mais? Wie kann die Gasproduktion der Anlage optimal genutzt
werden? Um letztere Frage zu lösen, möchten die Grünen
Gespräche mit den Stadtwerken Greven und den Betreibern
der Biogasanlage unterstützen.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen unterstützt
den Bau der Biogasanlage in Greven und möchte gleichzeitig
darauf aufmerksam machen, dass es auch hier Fakten gibt, die
nicht außer Acht gelassen werden dürfen.
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13,1 % bei den Landtagswahlen
in Greven
Eine gelungene Überraschung.
Dienstag morgen, zwei Tage nach der Wahl in NRW,
Markt in Reckenfeld. Ein „verschobener Markt“, da
am Donnerstag Feiertag ist. Die Freude über den großartigen
Wahlsieg in Greven , besonders im Ortsteil Reckenfeld ist noch
nicht verklungen, da entsteht die Idee, noch einmal auf den
Markt zugehen um Danke zu sagen bei den Wählern. Eigentlich
war es uns egal ob sie nun die GRÜNEN oder die Anderen
oder gar nicht wählen waren, wir wollten uns bei allen
bedanken die uns Wochen vor der Wahl auch jeden Donnerstag getroffen
haben.Für Bernd Sebastian und Peter Borggreve war die Überraschung
groß. Über einhundert Bürgern konnte eine kleine
Topfblume übereicht werden als „Danke schön“
und die Resonanz war bei den Beschenkten einfach toll.
„Es ist schön euch Politiker auch nach der Wahl zu
sehen“ war die häufigste Aussage, einige sagten aber
auch: „ Ich habe sie zwar nicht gewählt, aber wir
gratulieren und freuen uns über diese Geste“.
Für uns war es die schönste der letzten Wahlveranstaltungen.
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Tschernobyl mahnt: Atomausstieg jetzt
!
Warum die Grünen aus
Greven am Samstag nicht auf dem Markt standen
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Auf dem Markt in Greven stand am Samstag nur ein Schild, wo sonst
die Grünen zu finden sind. „Da die gesamte Fraktion
der Grünen in Ahaus gegen Atomkraft demonstriert, sind wir
erst am Mittwoch wieder auf dem Markt zu finden!“
Um 10.30 Uhr ging es für die Grünen mit dem Bus vom
Rathausplatz los. Nach einigen Straßensperren erreichten
sie gut gelaunt die Auftaktkundgebung in Ahaus. Anschließend
ging es mit ca. 6000 anderen Demonstranten zum Zwischenlager.
Jung und Alt machten gemeinsamen mit Fahnen, Luftballons und Trillerpfeiffen
gewappnet, auf sich aufmerksam. Das gemeinsame Interesse, für
eine Zukunft ohne Atomkraft, verband alle Teilnehmer zu einer
Gruppe. Am Zwischenlager angekommen sorgten Musik, Kundgebungen
und eine gute Verpflegung durch die Volxküche für ein
schönes Ende der Demonstration.
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26.04.2010
Kein Grund für eine weitere nichtöffentliche
Sitzung
Brief der Fraktion an den Bürgermeister
Am 24.3.2010 fand eine nichtöffentliche Sitzung des Haupt-,
Wirtschafts- und Finanzausschusses (HFWA) statt. Auf der Tagesordnung
stand die Konsolidierung des Grevener Haushaltes.
Diese Sitzung wurde einberufen, um einen uneingeschränkten
Austausch, sowohl zwischen den Parteien, als auch mit der Verwaltung
zu ermöglichen. Alle Vorschläge sollten frei ausgesprochen
werden: ohne Presse, ohne Wahlkampfgedanken und ohne andere
Hemmnisse. Es war ein Versuch des offenen Austausches, der jedoch
scheiterte. Der gewünschte offene Austausch fand nicht
statt. Des Weiteren wurden keine Themen angesprochen, die nicht
auch in einer öffentlichen Sitzung verhandelt werden könnten.
Aus diesem Grund beantragt die Fraktion der Grünen, die
nächste Sitzung des HFWA, als öffentliche Sitzung
anzusetzen. Es gibt keinen Grund die Öffentlichkeit weiterhin
auszuschließen. Die Bürger Grevens haben das Recht
die Diskussionen über die Haushaltssituation und -konsolidierung
zu verfolgen.
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20.04.2010
Anfrage der Grünen im Sozialausschuss
Die Fraktion von Bündnis 90/ Die Grünen
stellt im kommenden Sozialausschuss eine Anfrage zur Brückenjobvermittlung
in Greven.
Grund dazu ist das Interesse an der Verweildauer von Betroffenen
in Brückenjobs, besser bekannt unter dem Namen 1-Euro-Job.
Diese dienen der Heranführung an den ersten Arbeitsmarkt.
Die Grünen interessiert daher, wie viele der Brückenjobs
in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung umgewandelt
wurden. Weiterhin ist Interessant zu wissen, wie viele Menschen
nach der Absolvierung eines solchen Brückenjobs wieder
im 1. Arbeitsmarkt untergekommen sind.
Da in Greven die Vermittlung der Brückenjobs über
die BIG (Beschäftigungsinitiative Greven) erfolgt, möchten
die Grünen einen Sachstandsbericht vom Bürgermeister,
der obengenannte Fragen beantwortet und die Arbeit der BIG erklärt.
Die Fraktion erhofft sich dadurch mehr Transparenz bezüglich
der Brückenjobvermittlung.
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| 14.04.2010
Cem Özdemir
zu Besuch in Greven

Cem Özdemir besuchte am 14.4.2010
die Stadt Greven. Ein ausführlicher Bericht folgt hier in
Kürze.
Vorabberichterstattung in der WN
und GZ
als Link.
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Tschernobyl mahnt: Atomausstieg jetzt
!
24. April Demo zum Atommülllager
Ahaus
Auftaktkundgebung: 12.30 Uhr, Bahnhof
Ahaus
Der Ortsverband unterstützt
den Aufruf zur Demo am 24.4 in Ahaus. Ab Greven wird um 10.30
Uhr ein Bus eingesetzt. Karten gibt es im Vorverkauf in der Buchhandlung
Wolfgang Hoppe und
am 17. April auf dem Stand des Ortsverbandes (
von 10-12 Uhr Eingang Marktstrasse). Weitere Informationen
unter link. |
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Schwerpunkt
für die Fraktion 2010:
Die Schulentwicklung in Greven
Im Rahmen der Fraktionssitzung beschäftigten sich die Grünen
am Montagabend intensiv mit dem Thema Schulentwicklung in Greven.
Als Gäste nahmen an der Sitzung Sigrid Beer, Grüne Landtagsabgeordnete
und Sprecherin für Bildungspolitik, sowie Prof. Dr. Peter
Conrady teil. Sie informierten die Fraktion über aktuelle
Entwicklungen in der Landesschulpolitik NRW und anderer Bundesländer.
Mit Beispielen aus einer Vielzahl nordrhein-westfälischer
Kommunen zeigten sie auf, dass die Schullandschaft stark in Bewegung
geraten ist, verbunden mit einer Abkehr vom dreigliedrigen Schulsystem.
Beer wies darauf hin, dass die Einrichtung von Gesamtschulen oft
auf Initiative der Eltern hin erfolgt sei. Sie führte aber
auch Beispiele an, wo von Rat und Verwaltung die Neugestaltung
der Schullandschaft auf Grund veränderter Rahmenbedingungen,
zumeist rückläufiger Schülerzahlen, vorangetrieben
wurde.
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| Oktober
2009: Eine neue Fraktion entsteht |
Das Ergebnis der Kommunalwahl in Greven ist jetzt von den Mitgliedern
der neuen Fraktion von Bündnis 90/DIE GRÜNEN umgesetzt
worden. In der konstituierenden Sitzung wurde Dr. Michael Kösters-Kraft
zum neuen Fraktionsvorsitzenden wiedergewählt. Zu seinen Stellvertreterinnen
wurden Jule Cuvenhaus und Lore Hauschild gewählt.
Unter der Fraktion finden
Sie weitere Informationen zu den Mitgliedern der Fraktion und die
Mitgliedschaften in Ausschüssen und weiteren Gremien.
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| August
2009: Kommunahlwahl |
UNSER TEAM FÜR GREVEN
DANKE für 16,1 %

Für Sie von uns im Grevener Rat:
Dr. Michael Kösters-Kraft, Lore Hauschild, Jule
Cuvenhaus, Peter Borggreve, Bernd Sebastian, Sabine Lamboury, Wolfgang
Hoppe und Rainer Prinz
Das Gesamtergebnis finden Sie hier. |
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| Juni
2009 | Entscheidende Weichen werden gestellt |
| Europäische
Wasserrahmenrichtlinien
- Bürgerbeteiligung - jeder kann Einwendungen
einreichen -
Im Jahr 2000 wurde in Deutschland mit der Umsetzung der europäischen
Wasserrahmenrichtlinien begonnen. Diese EU-Richtlinie
bietet die einmalige Chance, den ökologisch guten Zustand
von Flüssen, Seen, Feuchtgebieten und Grundgewässern
bis zum Jahr 2015 wieder herzustellen. Die EU hat dabei ausdrücklich
die Beteiligung der Bevölkerung in diese Umsetzung miteinbezogen
d.h. jeder Bürger des Kreises Steinfurt kann bis zum 21.6.2009
seine Einwendungen geltend machen.
Bei der Bestandsaufnahme im Kreis Steinfurt hat sich deutlich
gezeigt, dass sowohl die Fließgewässer als auch die
Grundgewässer unter den hohen Einträgen durch die Landwirtschaft
leiden. Besonders in den Grundgewässern, die der Wasserversorgung
der Bevölkerung dienen, besteht eine hohe Belastung durch
Nitrat und Pflanzenschutzmittel, große Teile der Grundwasserkörper
befinden sich in einem schlechten Zustand!
Angesichts der zunehmenden Massentierhaltung im Kreis Steinfurt
wird die Qualität unseres Trinkwassers immer mehr gefährdet!
Wir Grünen bitten die Bürgerinnen und Bürger des
Kreis daher auf: Werden Sie zum Anwalt für den Schutz des
Wassers, mischen Sie sich ein in die Umsetzung der europäischen
Wasserrahmenrichtlinie, senden Sie eine Einwendung an die Bezirksregierung
Münster!
Die Einwendung finden Sie hier
oder rufen Sie uns an unter Tel.-Nr. 02571-995926.
Einwendung per E-Mail senden an: dez54@bezreg-muenster.nrw.de |
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| Juni
2009 |
Ehrenamt
Landschaftswacht
- Wir suchen engagierte Menschen für den Schutz von Natur
und Landschaft-
Im Landschaftsgesetz des Landes Nordhein-Westfalen ist unter
§ 13 der Einsatz von engagierten Menschen für den Schutz
von Natur und Landschaft geregelt – die Landschaftswächter!
Diese Ehrenämter werden nach der Kommunalwahl neu besetzt.
Lesen Sie weiter
... |
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| Mai
2009 |
| Ziel erreicht!

Eine Fahrradtour der besonderen Art vom FMO zum Twente Airport
wurde am "Vatertag" durchgeführt. Auf Anregung
der "Grünen" und Anwohner aus dem Umfeld des Flugplatzes
Twente trafen sich "Bündnis90/DIE GRÜNEN"
Greven zur gemeinsamen Tour nach Twente. Ein schöner Tag
zum radfahren und gleichzeitig ein guter Meinungsaustausch mit
den Nachbarn aus den Niederlanden. Für alle Teilnehmer die
Gelegenheit Argumente für oder gegen einen Ausbau der Flughäfen
zu gewinnen.
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Unser Team für die Kommunahlwahl 2009

Frisch gewählt :-) Bald mehr Infos
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April
2009 | Teilnahme an der Demonstration
„Tschernobyl mahnt: Keine Renaissance der Atomenergie –
Atomanlagen sofort stilllegen“ in Münster
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März
2009 | Das bessere Buskonzept für Greven - 2009
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Mit einem Antrag an den Rat der Stadt Greven hat die Fraktion die
Umsetzung des von Wolfgang Hoppe entwickelten Buskonzept gefordert.
Lesen Sie hier den Antrag,
das Buskonzept
und einen Lesebrief
zu diesem Thema. |
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| Februar
2009 | FMO ist weiterhin zentrales Thema |
| Strategiegespräch
zum FMO in Greven.
Presseartikel |
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FMO Start- und Landebahnverlängerung
stoppen ! Aufruf
den Ausbau der Start- und Landebahn zu stoppen
Reaktionen in der Presse |
| Der Airportpark: Stellungnahme
der Fraktion |
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| August
2008 | Aktuelle Anfragen der Fraktion |
| Antrag an den JHA: Vortrag
zum Thema Rechtsextremismus |
| Anfrage zur Ausgestaltung
der Heizkostenpauschale für ALG II |
| Anfrage zur Einführung
des Energiepasses für öffentliche Gebäude |
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| Juli
2008 | Dr. Michael Kösters-Kraft: „Weniger Kosten, mehr
Beweglichkeit“ |
| Der Fraktionsvorsitzende bezieht in einem Interview
mit der WN Greven (erschienen am 26.07.2008) Stellung zur Fraktionsmeinung
über die Wegfall der Stelle des technischen Beigeordneten und
das Bürgerbegehren dagegen. |
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| Juni
2008 | Bahnanbindung Reckenfeld: So darf es nicht bleiben |
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Anfrage
zur Ratssitzung am 18. Juni 2008
weiterlesen
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| Artikel vor 2007 finden Sie bald in unserem Archiv |
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